Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
A A A

White Ribbon WHITE RIBBON Kampagne Österreich

header

Die White Ribbon Kampagne ist die international größte Bewegung von Männern, die sich für gewaltfreies Verhalten von Männern in Beziehungen einsetzt.

Gender Talk am 02.06.2016

Welchen Hindernissen begegnen Männer* auf dem Weg, Familienleben, Berufsleben sowie private Lebensgestaltung befriedigend zu organisieren?

eine Kooperation mit abz* Austria, NGO für Gleichstellung am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft.

Ort: Vinzirast - mittendrin, Dachatelier. Währingerstraße 19, 1090 Wien

Donnerstag, 02.06.2016

19 Uhr

Einladungs-PDF

 

© Meike Gronau

Männer* zwischen Verfügbarkeitslogik und Vereinbarkeitswunsch

Welchen Hindernissen begegnen Männer* auf dem Weg, Familienleben, Berufsleben sowie private Lebensgestaltung befriedigend zu organisieren?

Welche Herausforderungen kommen auf Unternehmen und deren Personalpolitiken zu?

Mitwirkende:

Manuela Vollmann, Mag.a, Geschäftsführung und Gründerin von abz*austria Wien

Marc Gärtner, Dr.phil., Kultur- und Sozialwissenschaftler an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Moderation: Romeo Bissuti, Mag., Obmann von White Ribbon, Geschäftsführung MEN, Männergesundheitszentrum Wien

 

Ablauf:

Vortrag Marc Gärtner

Gespräch mit Manuela Vollmann und Marc Gärtner. Moderation Romeo Bissuti

Anschließende Diskussion

 

Themen:

Die Veränderung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen haben in den vergangenen Jahren auch bei den Lebensentwürfen von Männern* Spuren hinterlassen. Dadurch stellt sich die Aufgabe, die privaten und beruflichen Perspektiven vor diesem Hintergrund immer wieder neu zu gestalten. Marktwirtschaftliche Zwänge in Form von Personal- und Kostenreduktion lassen das Vollzeitarbeitsmodell und damit die tradierte männliche Geschlechtsrolle des Familienernährers erodieren. Gleichstellungsforderungen der Frauenbewegungen nach beruflichem Privilegienabbau und Verantwortungsübernahme in den unbezahlten Fürsorge- und Reproduktionstätigkeiten (Care-Bereich) bekommen hier eine neue Bedeutung, die es sowohl von Unternehmensseite, wie auch von den Männern* selbst aufzugreifen gilt. Darin liegt gleichzeitig die Chance, Männer*, die den traditionellen Geschlechtsrollen-Erwartungen nicht entsprechen wollten oder konnten, und sich auch bisher schon an den Fürsorgetätigkeiten beteiligt haben, als positive Role Models sichtbarer zu machen.