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White Ribbon WHITE RIBBON Kampagne Österreich

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Die White Ribbon Kampagne ist die international größte Bewegung von Männern, die sich für gewaltfreies Verhalten von Männern in Beziehungen einsetzt.

Gender Talk

Gender Talk: White Ribbons Gesprächs- und Vortragsreihe

White Ribbon Österreich veranstaltet seit 2011 eine Gesprächs- und Vortragsreihe mit Schwerpunkt auf das Thema Männlichkeit(en) aus den verschiedensten Perspektiven und stellt geschlechterreflektierende Forschungsprojekte vor. Die diskutierten Inhalte und dargestellten Vorträge sollen einen Beitrag zu einem erweiterten Verständnis von Geschlechter- Rollenbildern in unserer Gesellschaft liefern. Allfällige Meinungen und Schlussfolgerungen aus den Referaten und Forschungsergebnissen geben die Meinung der Vortragenden wieder und sollen Reflexionsprozesse anregen.

Organisation: Manfred Mercnik, Gerhard Meschnigg

Einladung für Mama! Gender Talk am 22.10.2013

Dirk Heckmann stellt das Väterarbeits-Projekt "Vater-Kind- Kochen" vor.

22.10.13, Zeit: 19 Uhr, Seminarraum Verein Poika, Burggasse 81/7, 1070 Wien

Das Referat  für Männerarbeit des evangelischen Erwachsenenbildungswerks  Unna/Westphalen/Deutschland  hat ein Konzept niederschwelliger und sozialraumbezogener Väterarbeit in Zusammenarbeit mit Kindergärten und Familienzentren entwickelt, das durch erlebnispädagogische Impulse den Kontakt zwischen Vätern und Kindern fördert.

Väter aus mindestens drei unterschiedlichen Herkunftsländern / Kulturkreisen nehmen an einer Aktion teil. Zum Essen sind die Mütter, Omas, Tanten …geladen.

 

Ziel des Projektes  „Einladung für Mama“ ist die

  • ·         Förderung von Begegnung und Gemeinschaft zwischen Vätern und Kindern
  • ·         Die Beteiligung von Vätern in der Erziehung
  • ·         Die Intergration von Menschen mit Migrationshintergrund
  • ·         Die Erweiterung des männlichen Rollenbildes
  • ·         Die Förderung  gesunder Ernährung

Alle Einzelheiten zum Projekt finden Sie auf  www.vater-kind-kochen.de

 

Projektpräsentation: Dirk Heckmann, Pfarrer, Gestalttherapeut, Erzieher

Ort: Seminarraum Verein Poika, Burggasse 81/7, 1070 Wien

(Hauseingang nicht barrierefrei, bitte kontaktieren Sie uns vorab)

Zeit: 19 Uhr

Wann: Dienstag 22.10.2013

Gender Talk am 27.03.2013

Das Gezeigte im Verborgenen. Überlegungen aus der Praxis kritischer Burschenarbeit angesichts  Politiken der Sichtbarkeit

Vortrag von Michael Kurzmann

Wann:  27.03.2013 um 19:00

Ort: depot, 1070 Wien, Breitegasse 3, http://www.depot.or.at/

Nicht selten ziehen Burschen_ zu Beginn eines Workshops von sich aus die Vorhänge des
Raumes zu. Sie erzeugen einen verdunkelten, geschützten Ort. Ein Widerspruch zum
gesellschaftlichen bzw. westlichen Imperativ der Sichtbarkeit? Dieser zeigt sich am Beispiel
der „enthüllten Muslima“ oder des geouteten Homosexuellen. Junge Männer_ präsentieren
nicht nur ihre Körper in Sozialen Netzwerken (Posing, Sexting), sie werden auch
aufgefordert, sich zu öffnen, ihre Gefühle zu zeigen und als neue Männer in Erscheinung zu
treten. Der Vortrag konzipiert Burschen_arbeit als möglichen Ort, der unscharf Begrenztes,
Ambivalenz und Vielschichtigkeit erlaubt. Ein Ort, an dem junge Männer_ solidarisch-kritisch
in ihrer Auseinandersetzung mit gestellten (geschlechtlichen) Anforderungen
begleitet werden. Anhand von Männlichkeits-Bildern, die im Zuge einer assoziativen
Methode entstanden, stellt der Vortrag Lesarten einer queer und intersektional erweiterten
Burschen_arbeit vor.


KURZMANN, Michael M., Mag. (FH), geb. 1977; Sozialarbeiter, Psychoanalytiker i.A.u.S; seit 2006 Mitarbeiter der Männerberatung Steiermark – aktuelle Arbeitsbereiche: Burschenarbeit/Casemanagement im Bereich Gewaltarbeit, Forensik und Rückfallsprävention / Projekt „Männer und Migration“; Lehrbeauftragter am Zentrum für Soziale Kompetenz der KarlFranzens-Universität Graz; Mitglied der GenderWerkstätte; Mitarbeiter der Familien- und Sexualberatungsstelle COURAGE Graz; Psychotherapeut/Psychoanalytiker in freier Praxis.
 

Gender Talk in der Sammlung Leopold am 20.12.2012 im Rahmen der Ausstellung "Nackte Männer"

Die Macht des Blicks - Nacktheit und Symbolische Gewalt

Vortrag von Otto Penz

Ort: Auditorium in der Sammlung Leopold, Museumsquartier Wien

Beginn: 19:00

Der Vortrag erkundet die Geschlechterverhältnisse, wie sie sich in der westlichen Blickkultur, in der wechselseitigen Betrachtung von männlichen und weiblichen Körpern zeigen. Die männliche Herrschaft manifestiert sich in diesem Zusammenhang nicht zuletzt darin, dass sich – in den Worten John Bergers – Frauen in Sehenswürdigkeiten für das männliche Auge verwandeln. Die Konstitution des „schönen Geschlechts“ verweist auf eine einseitige, patriarchale Machtstruktur, die unter Mitwirkung der Beherrschten und durch die Verkennung der realen Verhältnisse, also durch Mechanismen der „symbolischen Gewalt“ aufrecht erhalten wird. In der zunehmenden Sexualisierung des männlichen Körpers kommt eine Verschiebung in diesen Herrschaftsbeziehungen zum Ausdruck, die zur Frage führt, ob sich gegenwärtig ein De-gendering der historischen Blickkultur beobachten lässt.


Otto Penz, Dr., 2000-2012 Adjunct Associate Professor an der Universität Calgary, lehrt Soziologie an der Universität Wien und an der Wirtschaftsuniversität Wien. Forschungsschwerpunkte: Soziologie des Körpers, der Schönheit und der Emotionen, Arbeitssoziologie. Buchveröffentlichungen zum Vortragsthema: Metamorphosen der Schönheit. Eine Kulturgeschichte moderner Körperlichkeit, Wien: Turia + Kant 2001; Schönheit als Praxis. Über klassen- und geschlechtsspezifische Körperlichkeit, Frankfurt/New York: Campus 2010.

 

Für den Besuch des Vortrags ist es notwendig, eine Eintrittskarte für das Leopold-Museum zu kaufen. Eine Karte kostet € 12,-, ermäßigt € 7,-; für Besitzer_innen eines Kulturpasses ist der Eintritt kostenlos. Mit der Karte kann die gesamte Ausstellung besichtigt werden. Wer möchte, kann sich mit uns bis 17:45 im Foyer treffen, um gemeinsam einen Gruppentarif um €9,-/Karte zu bekommen.

Gender Walk am White Ribbon Day 06.12.2012

Führung durch die Ausstellung "Nackte Männer" in der Sammlung Leopold

Ort: Sammlung Leopold, Museumsquartier Wien

Beginn: 19:00 Uhr

Führung: Petra Unger, Kunstvermittlerin und Genderforscherin

www.petra-unger.at

Von Männern - damals und heute

Die Darstellung von Männern in den Mainstream-Medien des 21. Jahrhunderts suggeriert ein homogenes, stereotypes Männerbild.

In der häufig unhinterfragten Widerholung antiker und/oder militarisierter Körperbilder wird der junge, gesunde, durchtrainierte meist weiße männliche Körper zur Norm.

Maskulinität wird damals wie heute über diese Körper mit Vorstellungen von Kraft, Macht und Unverwundbarkeit konsturiert, meist in Verbindung mit Gewaltbereitschaft.

Wie spiegelt sich nun diese stereotype Maskulinität in den Bildern der verschiedenen kunsthistorischen Epochen wider?

Wie werden traditionelle Männlichkeitsideale mit den Mitteln der Kunst aufgebrochen, konterkariert oder dekonstruiert?

Aktuelle Erkenntnisse der Männerforschung werden vorgestellt und machen alternative Männlichkeiten sichtbar.

"Geil auf Gewalt“ – Zur Ökonomie des Hasses in der (männlichen) Adoleszenz

30.05.2012 um 19:00

Ort: Amerlinghaus, 1070 Wien, Stiftgasse 8, Veranstaltungsraum im Hof (barrierefrei zugänglich)

Geil auf Gewalt“ – Zur Ökonomie des Hasses in der (männlichen) Adoleszenz

Auch wenn die Formel „männlich, männlicher, neonazistisch“ (Anton Pelinka) in ihrer Ausschließlichkeit heute nicht mehr Gültigkeit beanspruchen kann, ist der Rechtsextremismus nach wie vor ein Phänomen überschießender oder wild gewordener Männlichkeit – und abgewehrter Weiblichkeit. Eine extrem gewalttätige und Gewalt verherrlichende „Erlebniswelt Neonazismus“ lockt mit vielfältigen (Identifikations-)Angeboten insbesondere männliche Jugendliche an – vor allem jene, die unter den Zumutungen der Adoleszenz und in einer Gesellschaft, die keinen Platz mehr für sie zu haben scheint und daher Angst macht, zusammen zu brechen drohen.

Vortrag und Diskussion mit Heribert Schiedel (DÖW - Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes) zu den Entstehungs- und Wirkweisen des Rechtsextremismus, zum aktuellen Neonazismus, insbesondere zu seinen subkulturellen Formen, der Frage, warum gerade männliche Jugendliche von diesen derart angesprochen werden, und schließlich, was dagegen getan werden kann und nicht getan werden soll.

 

Gender Walk in der Sammlung Leopold mit Petra Unger


Geschlecht und Geschlechterbeziehungen im Museum

Am 19.04.2012 um 18:30 laden wir zu einer Museumsführung in der Sammlung Leopold mit der Kulturvermitlerin Petra Unger.

Wie haben Schiele, Klimt und Kokoschka Frauen gesehen und wie waren sie wirklich?

Warum war das vielgelobte Fin de Siècle eine der frauenfeindlichsten Epochen der österreichischen Geschichte?

Welche Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit entstehen daraus?

Und was haben die Künstlerinnen dieser Zeit gemalt?

Ein Rundgang durch die Sammlung Leopold auf den Spuren von Geschlechterstereotypen in der Bildsprache, die bis heute nachwirken.

Ein anderer Blick auf Altbekanntes.

Petra Unger, Expertin für Gender Studies und Feministische Forschung sowie Kunst- und Kulturvermittlerin, geht diesen Fragen nach und spannt einen interessanten Bogen zu heutigen Vorstellungen von Geschlechterrollen.

Zur Homepage von Petra Unger kommen Sie hier

Da die Teilnehemer_innenzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldungen unter: office@whiteribbon.at

Zu bezahlen ist eine Eintrittskarte für das Museum um  € 7,50,-, für Besitzer_innen eines Kulturpasses ist der Eintritt kostenlos

 

"Making Sex" - auch biologisches Geschlecht ist gesellschaftlich gemacht

28.09.2011:

Ort: Depot: Breitegasse 3, 1070 Wien

19:00 Uhr

Biologisches Geschlecht erscheint vielen als "sicher", als "natürlich" im Sinne von vorgegeben und unabänderlich. Das ist es nicht. Auch bei den einzelnen biologischen Konzepten über Geschlecht - genauso wie bei den historischen - handelt es sich um Theorien. Sie sind Resultat einer gesellschafltichen Ordnung, die zwei Geschlechter unterscheidet . und die in der Bundesrepublik Deutschland noch immer nicht vor menschenrechtsverletzender Gewalt zurückschreckt,wenn es darum geht, eindeutig "weiblich" oder "männlich herzustellen. Heinz-Jürgen Voß arbeitet heraus: Mit den aktuellen biologischen und medizinischen Theorien über Geschlecht sind besser viele Geschlechter erklärbar, als nur zwei oder drei.

Biografische Notizen:

Heinz-Jürgen Voß studierte Biologie und promovierte zu biologischen Geschlechtertheorien; weitere Forschungsschwerpunkte sind feministischeWissenschaftskritik, Queer theory und queer politics. Voß ist antifaschistisch, antirassistisch und queer-feministisch politisch aktiv. Aktuelle Veröffentlichungen sind: "Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive" und "Geschlecht: Wider die Natürlichkeit".

Kontakt: www.heinzjuergenvoss.de , voss_heinz@yahoo.de

Resilienz bei Jugendlichen aus gewaltbelasteten Familien

25.11.2011:

Ort: Kapelle im Albert Schweitzerhaus
Schwarzspanierstr. 13, 1090 Wien
 
Zeit: 17 Uhr

Im EU-Forschungsprojekt STAMINA (Daphne III; 2009-2011) wurden Faktoren, die zu Gewaltresilienz bei Jugendlichen beitragen, untersucht. Hauptfragestellung war, warum manche Jugendliche, die in gewaltbelasteten familiären Kontexten aufwachsen, sich positiv (d.h. keine Gewalttätigkeit, keine depressiven Tendenzen) entwickeln.

Im Rahmen einer Querschnittstudie wurde eine schriftliche Befragung zur Gewaltsozialisation mit 3500 Jugendlichen in vier Ländern druchgeführt (Deutschland, Österreich, Spanien, Slowenien. In der Steiermark wurden 724 Jugendliche befragt). In Interviews mit 120 Jugendlichen wurden Resilienzfaktoren, die ungünstige Ausgangsbedingungen auszugleichen vermögen, weiter untersucht.

 Faktoren, die Gewaltresilienz fördern, wurden auf der Ebene der Persönlichkeitsentwicklung, der Mikro-Ebene zwischenmenschlicher Beziehungen, der Meso-Ebene, der inner- und extrafamiliären Alltagsorganisation und der Makro-Ebene der Wirkung gesetzlicher Regelungen sowie sozilaer Institutionen beleuchtet. Die Auswertungen, die gegenwärtig druchgeführt werden, weisen auf relevante einflüsse auf den verschiedenen Ebenen hin (z.B. emotionale Selbstkontrolle, Kontakt mit vertrauten Personen, aufmerksame und effiziente Institutionen).

 

Mag.a Elli Scambor, Dr Christian Scambor

Forschungsbüro Männerberatung Graz

Gender Talk: Gender Balance

01.06.2011 um 19:00 Uhr in der Senefeldergasse 11/8, 1100 Wien

 

Genderbalance: Über die Zusammenhänge zwischen Gleichberechtigung, Wohlstand und Frieden.

Die reichsten Länder der Welt sind auch jene mit der der am
weitest fortgeschrittenen Gleichberechtigung zwischen Frauen und
Männern.
 
Ausgehend von dieser Beobachtung vergleicht der Soziologe Peter
Jedlicka internationale Statistiken zu Wirtschaftswachstum, Frieden
und Lebensqualität um daraus Schlüsselfaktoren moderner Staaten
herauszufiltern und zu dem Ergebnis zu kommen: 
 
„Gleichberechtigung ist kein Frauenthema – es ist die
Schlüsselkategorie für jede Politik, die sich dem Wohlstand und
dem Wohlbefinden der Menschen verpflichtet fühlt und damit ein
Gradmesser für die Modernität eines Landes.“

Peter Jedlicka, Soziologe aus Wien präsentiert die wichtigsten Thesen aus seiner Publikation "Gender Balance", in der er internationale Gender-Statistiken mit Wohlstands-Statistiken verglichen hat.

 

Migration - Männlichkeit - Gewalt

23.03.2011 um 19:00 Uhr in der Senefeldergasse 11/8, 1100 Wien

 

Dominante Bilder, kritische Zugänge und Fragen für eine antirassistische Männerarbeit.

Kriminell, patriarchal, gewalttätig, etc. - wenn heute über Männer und Buben mit Migrationshintergrund gesprochen wird, so zumeist im Zusammenhang mit Problemen, diediese haben und machen. In dieser Veranstaltung sollen die herrschenden Bilder über "gefährlich fremde Männlichkeit" hinterfragt werden und alternative Perspektiven auf komplexe Realitäten der Männlichkeitskonstruktion im Migrationskontext entwickelt werden. Vor diesem Hintergrund sollen gemeinsam Möglichkeiten und Facetten antirassistischer Männerarbeit ausgelotet werden.

 

Paul Scheibelhofer lehrt Migrations- und Rassismusforschung sowie kritische Männlichkeitsforschung an den Universitäten Wien, Graz und innsbruck.


Die Trauer der Väter: Erfahrungen und Trauerbewältigung von Vätern, die ihre Kinder kurz vor, während oder kurz nach der Geburt verloren haben.

19.01.2011 um 19:00 Uhr in der Senefeldergasse 11/8, 1100 Wien

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Frau Mag.a Claudia Jäger, Pflegewissenschafterin, stellt die Ergebnisse ihrer Diplomarbeit vor:

"Optimale Vorsorge während der Schwangerschaft und modernste Unterstützung bei der Geburt können leider nicht alle perinatalen Todesfälle verhindern. Dieses Ereignis stürzt die Eltern in eine tiefe Krise. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Vätern totgeborener Kinder. Im Rahmen der Literaturrecherche wurden Studien, die sich mit Vätertrauer auseinandersetzten, dargestellt und spezifische Themen, wie das unterschiedliche Trauerverhalten von Frauen und Männern, die Trauer-Eigenschaften und Bewältigungsstrategien von Vätern, sowie die Empfehlungen der Literatur an Pflegepersonen zusammengefasst."