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„A Knight of the Seven Kingdoms“: Respekt & (Un)-sicherheit

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Warum uns eine Fantasy-Serie im echten Leben helfen kann

Manchmal sind es nicht die großen Reden, sondern kleine Momente, die hängen bleiben: wie jemand zuhört, wie jemand reagiert, wenn er im Unrecht ist, oder wie sich eine Beziehung anfühlt, in der man keine Angst haben muss. In der aktuellen Folge von „Schau ma’ mal“ reagiert Sozialarbeiter Simon Březina auf Szenen aus „A Knight of the Seven Kingdoms“ – und findet darin mehrere Beispiele für ein respektvolles Männerbild.

Recht geben ohne Drama: Autorität muss nicht aggressiv sein

Ein schöner Moment: Dunk wird korrigiert („der Baum ist nicht wasserdicht“) – und er kann einfach zustimmen. Simon ordnet das als Fähigkeit ein, die Beziehungen leichter macht: nicht immer Recht haben müssen. Du kannst Autorität zeigen und trotzdem flexibel bleiben.

Option für den Alltag: Wenn du merkst, du willst dich gerade durchsetzen, probier einmal den Satz: „Stimmt, guter Punkt.“ Das nimmt Spannung raus – und du verlierst trotzdem nichts.

Unsicherheit benennen: Orientierung geben statt Performance

Simon betont, wie offen Dunk mit Unsicherheit umgeht. Er überspielt nicht, er macht keinen Angriff daraus. Das wirkt nicht „schwach“, sondern klärend: Das Gegenüber weiß, woran es ist.

Option: Wenn du in einer neuen Rolle bist (z. B. Verantwortung, Arbeit, Vatersein, Training, Teamleitung), kannst du transparent bleiben, ohne dich zu entwerten: „Ich bin da noch am Lernen, aber ich nehme es ernst und ich bleibe dran.“

Sicherheit geben: „Du bist bei mir sicher“ ist ein konkretes Angebot

In der Welt der Serie ist es normal, Kinder zu schlagen. Umso stärker wirkt der Moment, in dem Dank sagt: „Ich verspreche dir, dich nicht zu schlagen.“ Simon beschreibt das als Form von Sicherheit: nicht als „ich bin der Held“, sondern als verlässliche Grenze.

Option: Sicherheit entsteht oft durch Vorhersagbarkeit. Wenn du mit Kindern/Jugendlichen arbeitest oder Verantwortung trägst, hilft: klare Regeln, ruhiger Ton, Konsequenz ohne Beschämung – und die Zusage, dass Fehler besprochen werden dürfen.

Alltag als Beziehung: kochen, mitmachen lassen, zusammen handeln

Füreinander da sein heißt selten „jemanden retten“. Es heißt viel öfter: Essen organisieren, miteinander arbeiten, Dinge gemeinsam erledigen. In den Szenen wird das nicht als „unter der Würde“ gezeigt, sondern als Teamwork.

Option: Wenn du mehr Verbindung in einer Beziehung willst, starte nicht mit großen Gesten. Starte mit einem gemeinsamen Ablauf: zusammen kochen, einkaufen, aufräumen, planen – und dabei reden.

Humor ohne Abwertung: sticheln dürfen ohne Angst

Ein Detail, das Simon hervorhebt: Die beiden können sich necken, ohne dass es gefährlich wird. Da steckt keine Angst dahinter, dass gleich Aggression oder Strafe kommt. So ein Klima entsteht, wenn Respekt und Grundsicherheit da sind.

Was du aus der Folge mitnehmen kannst

  • Autorität kann leise sein: Recht geben können macht Beziehungen entspannter.
  • Unsicherheit benennen kann Orientierung geben – ohne dass du dich klein machst.
  • Sicherheit entsteht durch klare Grenzen und verlässliches Verhalten.
  • Verbindung wächst im Alltag: gemeinsam handeln, nicht nur reden.
  • Humor funktioniert am besten, wenn niemand Angst vor Strafe hat.

White Ribbon: kleine Schritte, die viel verändern können

White Ribbon setzt sich für Gewaltprävention, Respekt und Gleichstellung ein. Wenn dich diese Themen berühren: Du musst nicht alles auf einmal ändern. Manchmal reicht ein nächster Schritt, den du ausprobieren kannst – und jemand, mit dem du darüber reden kannst. Links und Angebote findest du unter dem Video.

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