Erzähl amal: Elli Scambor – Gewalt an Jungen: Warum wir sie nicht erkennen |
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Gewalt an Jungen: Warum wir sie nicht erkennen – und was das mit Männlichkeit zu tun hat
Ein vierjähriger Bub schläft bei der Nachbarin, wenn seine Eltern ins Kino gehen. Sie badet ihn vor dem Schlafengehen und wäscht ihn dabei gründlich, auch im Intimbereich. Wenn Elli Scambor diese Fallvignette in Workshops vorliest und die Teilnehmenden mit roten, gelben und grünen Karten einschätzen lässt, sieht sie überwiegend Gelb und Grün. Dann tauscht sie die Geschlechter: ein vierjähriges Mädchen, ein Nachbar, sonst dieselbe Situation. Der Saal wird schlagartig tiefrot. Und meistens geht ein hörbares „Wow“ durch den Raum.
Elli Scambor leitet das Institut für Männer- und Geschlechterforschung in Graz, ist Soziologin und Pädagogin und im Vorstand des Dachverbands Männer-, Burschen- und Väterarbeit Österreich. Im Podcast „Erzähl mal“ spricht sie über ein Thema, das in der Gewaltprävention systematisch zu kurz kommt: Burschen und junge Männer als Betroffene von Gewalt.
Caring Masculinities: Fürsorge ist mehr als Väterkarenz
Bevor es um Gewalt geht, geht es um Fürsorge. Scambor hat das Konzept der Caring Masculinities – fürsorglicher Männlichkeitspraxen – in der EU-Studie „The Role of Men in Gender Equality“ mit ausdifferenziert. Die Grundlage liefert die Philosophin Nancy Fraser mit dem Satz, dass Care eine menschliche Norm ist: Wir alle müssen uns kümmern, und wir alle müssen damit rechnen, dass sich irgendwann jemand um uns kümmert. Care darf kein Geschlecht haben.
Das Erste, was den meisten Menschen dazu einfällt, ist aktive Vaterschaft. Die ist zentral – aber, betont Scambor, nicht als Symbolhandlung: nicht ein oder zwei Monate Karenz und dann zurück in Vollzeit oder mehr, sondern die Erwerbsarbeitszeit tatsächlich reduzieren und dabei bleiben.
Fürsorge geht aber weiter. Wenn jemand im Umfeld erkrankt: Fühle ich mich zuständig für die Bankgeschäfte, den Rasen und die Reparaturen – oder auch für Körperpflege und Unterstützung beim Essen? Für Hands-on-Care? Dazu kommt Self Care, und hier wird es für die Männergesundheit unangenehm konkret. Viele männlich positionierte Personen, so Scambor, laufen mit einem Risiko-Gesundheitsbegriff durch die Welt: Ich gebe alles im Job, arbeite 60 statt 40 Stunden, trinke am Abend ein paar Bier, esse Schnitzel, gehe zwischendurch laufen – und solange Körper und Geist das aushalten, gilt das als Beweis, gesund zu sein. Mit Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitsförderung erreicht man Männer mit diesem Konzept kaum.
Und schließlich ist Fürsorge eine Frage der Aufmerksamkeit und der Haltung: Habe ich die Menschen um mich im Blick? Höre ich hin, wenn nebenan geschrien wird – und was mache ich dann? Vertrete ich als männlich positionierte Person die Haltung, mich für Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen, gegen geschlechterbezogene Gewalt und gegen männliche Privilegien?
Wo Fürsorge gelernt wird – und wo sie fehlt
Im Projekt „Boys in Care“ hat das Institut untersucht, ob fürsorgliche Männlichkeit in Materialien zur Berufsorientierung überhaupt vorkommt. Scambor erinnert sich an ein Foto in einem Schulbuch: ein Mann am Bügelbrett, darunter die Bildunterschrift „Hausarbeit einmal anders“ – augenzwinkernd gemeint. Im selben Buch stand ein Abschnitt über Karenz, in dem mit keinem Wort erwähnt wurde, dass auch Männer in Karenz gehen können. Da gab es die Väterkarenz längst.
Die Erkenntnis daraus: Berufsorientierung ist viel zu spät. In den Folgeprojekten ging es deshalb in Kindergärten und Volksschulen – mit Bilderbüchern, eingesungenen Liedern und Stundenbildern für Mathematik, Deutsch und Englisch. Das Bildungsministerium hat 600 Materialboxen drucken und an Schulen versenden lassen, das Land Steiermark hat in anderthalb Jahren 180 Fachkräfte in zweitägigen Fortbildungen geschult.
Das Wahnehmungsspektrum von Gewalt: Bei Jungen sehen wir nur die Mitte
Man kann sich Gewalt als Spektrum vorstellen, von physischer, über psychische oder sexualisierte Gewalt. Legt man dieses Spektrum auf Burschen an, zeigt sich laut Scambor ein klares Muster: Erkannt wird nur das, was auch sichtbare Spuren hinterlässt. An den Rändern verschwindet die Gewalt.
Am einen Rand steht die Bagatellisierung. Zwei Jungs prügeln sich am Schulhof. Es gibt Schulen, an denen Fachkräfte sofort eingreifen. Und es gibt immer noch Schulen, an denen es heißt: Die machen sich das schon aus. Das gehört halt dazu, wenn Burschen ihre Positionen in der Peergroup aushandeln. Die Gewalt wird nicht geleugnet – sie wird normalisiert und damit unsichtbar. Sichtbar wird sie oft erst, wenn die Folgen nicht mehr zu übersehen sind. Eine Befragte formulierte es so: wenn Blut fließt.
Am anderen Rand steht die Tabuisierung. Sexualisierte Gewalt an Jungen ist in der Gesellschaft, wie Scambor es formuliert, schlicht nicht der Rede wert.
Verletzungsmacht ist männlich, Verletzungsoffenheit ist weiblich
Der Grund dafür liegt in einem Konzept, mit dem wir alle aufgewachsen sind, ohne es je bewusst gelernt zu haben: Verletzungsmacht gilt als männlich, Verletzungsoffenheit als weiblich. Wenn ein Mädchen von sexualisierter Gewalt betroffen ist, passt das ins Muster – wir erkennen es. Wenn die Gewalt von einem Mann ausgeht, passt das ebenfalls ins Muster – wir erkennen es. Bestätigte Muster können wir einordnen.
Ein betroffener Junge und eine Täterin stehen diesem Konzept diametral gegenüber. Deshalb sehen wir es nicht – und deshalb, betont Scambor, können es die Betroffenen selbst oft nicht einordnen. Ihnen fehlen schlicht die Begriffe, um das, was ihnen widerfährt, als Gewalt zu benennen.
Die Studie: Vier Dimensionen der Aufdeckung
In einer Studie zu Aufdeckung und Prävention sexualisierter Gewalt an Jungen hat das Institut 31 Interviews mit betroffenen Männern geführt, dazu Interviews mit Fachkräften. 30 der 31 Befragten berichteten selbst von sexualisierter Gewalt in Kindheit, Jugend oder jungem Erwachsenenalter. Die Forschungsfrage war aber nicht die Gewalt selbst, sondern: Was fördert Aufdeckung – und was behindert sie?
Herausgearbeitet wurden vier Dimensionen: Erinnern, Einordnen, Offenlegen und Hilfesuche. Und drei Betroffenengruppen:
Die erste Gruppe konnte sich jahrzehntelang nicht erinnern. Allen gemeinsam war, dass sie die Gewalt im sozialen Nahraum erlebt hatten – in der Familie. In familiären Beziehungen weiterzuleben, funktioniert nur, wenn das Erlebte abgespalten wird und nicht im Bewusstsein ist. Irgendwann kamen Flashbacks, ausgelöst durch einen Reiz, eine Wahrnehmung. Diese Bilder mussten dann mühsam und meist therapeutisch begleitet zu einem Ganzen zusammengesetzt werden, bevor überhaupt klar war, was geschehen ist.
Die zweite und größte Gruppe konnte sich immer erinnern, aber nie einordnen. Es war unangenehm, zum Onkel zu gehen. Es war unangenehm, was der Hausmeister oder der Betreuer gemacht hat. Aber es hatte keinen Namen. Ein Interviewpartner erkannte seine eigene Geschichte erst in einem Seminar während seines Studiums der Sozialen Arbeit. Andere sind über einen Flyer gestolpert, über einen Film – und hatten plötzlich einen Begriff für das, was ihnen widerfahren war.
Die dritte Gruppe waren die Jüngsten, und sie stimmt hoffnungsfroh: Sie konnten sich erinnern, es einordnen und benennen. Der Unterschied ist Wissen. Diese Kids hatten Workshops besucht, hatten Sprache für Sexualität. Das Thema war der Rede wert geworden.
Das ernüchterndste Ergebnis der Studie
Viele der Befragten hatten sich als Kinder tatsächlich jemandem anvertraut: Kindergartenpädagoginnen, Lehrerinnen, der Mutter, Menschen im Umfeld. Das Ergebnis, das Scambor als ernüchternd bezeichnet: Keine einzige der 31 befragten Personen hat in Kindheit und Jugend adäquate Unterstützung oder professionelle Begleitung bekommen. Es wurde ignoriert, oder es wurde ihnen nicht geglaubt.
Zum Teil lag das daran, dass Fachkräfte das Erzählte nicht deuten konnten – sie hatten schlicht nicht damit gerechnet, dass auch Jungs betroffen sein können. Zum Teil wurde es aktiv umgedeutet. Ein Befragter, der jahrelang sexualisierte Gewalt durch seine Mutter erlebt hatte, erzählte es einem Psychiater. Die Antwort: Das sei doch super, da sei er ja früh in die Sexualität eingeführt worden. Geht die Gewalt von einer Frau aus, wird sie bagatellisiert und als Einführung in die Heterosexualität umgedeutet.
„Wieso hast du dich nicht gewehrt?“
Wenn Jungs sich männlichen Bezugspersonen anvertrauten, war das die am häufigsten berichtete Reaktion. Es ist eine Täter-Opfer-Umkehr, gespeist aus einer traditionellen Männlichkeitsanforderung: Ein Junge muss sich wehren können. Fast ebenso häufig kam die Frage, ob er jetzt schwul sei – sexualisierte Gewalt wird mit sexuellem Begehren verwechselt, so als hätte man sich das aussuchen können, und gleichzeitig wird über die Abwertung des Schwulseins die Männlichkeit abgesprochen.
Dazu kommt ein Stigma, das Scambor mit zwei Beispielen aus den Interviews belegt. Ein Betroffener erzählte seine Geschichte einem befreundeten Paar mit Kindern – und wurde gebeten, nicht mehr mit den Kindern zu spielen. Ein anderer vertraute sich seiner Freundin an, die es ihrer Mutter erzählte; die Mutter fragte ihn daraufhin, wie lange es wohl dauere, bis er selbst Sexualstraftäter werde.
Solche Reaktionen führen nicht zu Widerstand, sondern zu erneuter Entmächtigung. Die Entmächtigung ist während der Gewalt bereits passiert. Wiederholt sie sich in dem Moment, in dem sich jemand öffnet, ziehen sich Betroffene zurück und verstummen. Die meisten konnten sich erst viel später anvertrauen – in der ersten Liebesbeziehung oder in einer Beratungseinrichtung.
Die Verlustspur
Woher kommt diese Unfähigkeit, Verletzung überhaupt zu zeigen? Scambor greift auf Judith Butler zurück, die Sozialisation als Anpassungsprozess an eine binäre Geschlechtlichkeit beschreibt – einen Prozess, der unter Zwang stattfindet. Kein Junge wacht morgens auf und überlegt, wie er heute hegemoniale Männlichkeit leben könnte. Er lernt im Aufwachsen, was cool ist, was gar nicht geht, wofür er bestraft wird – von der Peergroup, von Fachkräften, von den Eltern. Und er fügt sich ein.
In diesem Prozess entsteht etwas, das Scambor die Verlustspur nennt: Alles, was nicht sein darf, landet auf dieser Spur. Du darfst nicht zeigen, dass du dich verletzt fühlst. Nicht, dass du Angst hast. Nicht, dass du traurig bist. Dazu kommen rosarote Haarspangen, Kleider, eine ganze Menge an Wünschen und Bedürfnissen. Diese Spur geht nie weg – sie wird ein Leben lang hinterhergezogen.
Genau darin liegt aber auch das Potenzial. Wenn Burschenarbeit mit Jungs daran arbeitet, dass Verletzlichkeit sein darf, dass Weinen sein darf, dass Entsetzen, Trauer und Ärger nebeneinander stehen dürfen, dann holen sie das zurück, was auf der Verlustspur gelandet ist. Und sie holen damit auch Self Care zurück: Schau auf dich. Was ist das Gefühl, das hinter Wut und Ärger steht?
Culture of Care: Was Fachkräfte und Eltern konkret tun können
Scambor plädiert dafür, weit stärker mit den Fachkräften zu arbeiten als mit den Jungs. Aus der Studie lassen sich drei Formen von Wissen ableiten, die Aufdeckung fördern: Diskurswissen – das Thema muss der Rede wert sein, auch in meinem konkreten Umfeld. Prozesswissen – ich muss wissen, wie Hilfe abläuft. Und Strukturwissen – ich muss wissen, wo es Angebote überhaupt gibt. Ein Interviewpartner konnte sich Psychotherapie jahrelang nicht vorstellen, weil er sie sich als entmächtigende Szene ausmalte: er auf der Couch, dahinter ein schweigender Mann mit Bart. Als ihm jemand erzählte, dass man einander gegenübersitzt und miteinander redet, war die Hürde weg.
Kinder wenden sich außerdem selten direkt an Fachkräfte. Sie wenden sich an Personen ihres Vertrauens – vielleicht die Mathematiklehrerin, vielleicht jemand aus der Kantine. Und sie erzählen oft über Umwege: eine Geschichte aus den Nachrichten, erzählt, als wäre es die eigene. Wenn die Lehrerin darauf antwortet, dass sie das gestern auch gesehen habe und man das nicht erzählen müsse, signalisiert sie damit: dafür stehe ich nicht zur Verfügung. Scambor beschreibt den umgekehrten Weg als Salamitaktik – der Junge kommt Stück für Stück näher, vielleicht Wochen später mit einem anderen Thema, bis genug Vertrauen da ist.
Es gibt auch nonverbale Offenlegung: selbstverletzendes Verhalten, ein plötzlicher Einbruch der Schulleistungen, bestimmte Räume, die gemieden werden, ein Kind, das mit drei Hosen ins Bett geht oder sich nicht mehr die Zähne putzt. Die angemessene Reaktion darauf ist keine Befragung, sondern ein offenes Angebot: Mir fällt auf, dass sich etwas verändert hat. Mir liegt etwas an dir. Ich bin da, wann immer du reden willst. Die Tür bleibt offen – ohne zu pushen.
Wenn es zur Offenlegung kommt: Entschuldung und Handlungsfähigkeit
Zwei Dinge sind dann laut Scambor entscheidend. Das erste ist sofortige Entschuldung. Täterstrategien verlagern systematisch die Schuld auf die betroffene Person. Deshalb muss klar und ohne Umschweife ausgesprochen werden: Das ist sexualisierte Gewalt. Du bist betroffen. Die andere Person trägt die Schuld. Keine Vorträge, kurz und klar.
Das zweite ist die vierte Dimension der Studie: Handlungsfähigkeit jenseits von Gewalt. Wer sich offenlegt, macht sich verletzlich und legt die eigene Geschichte in fremde Hände. Was jetzt nicht passieren darf, ist, dass die Fachkraft die Information entgegennimmt, eine Meldung macht und mit der Geschichte weitergeht. Auch wenn eine Meldung an die Kinder- und Jugendhilfe verpflichtend ist: Der Junge muss bei jedem Schritt mitgenommen werden, so viel Entscheidungsmacht und Wirksamkeit behalten wie möglich. Sonst fällt er erneut in die Entmächtigung.
Scambor weist außerdem darauf hin, dass der erste Impuls in Institutionen fast immer ist, mit der Täterperson zu arbeiten. Die Frage, wie es der betroffenen Person geht, kommt zu spät oder gar nicht.
Ein Punkt, den Fachkräfte oft unterschätzen: Eine der wirksamsten Täterstrategien besteht darin, ein außergewöhnlich gutes Verhältnis zur betroffenen Person aufzubauen – der beste Freund, die einzige Person, die einen wirklich kennt. Wer sich anvertraut, riskiert also genau diese Beziehung. Fällt die Fachkraft in diesem Moment aus allen Wolken, macht der Junge sofort zu. Deshalb: die eigene Emotion runterholen, ruhig bleiben, Klarstellung geben, und dann fragen – wie kann ich unterstützen, was brauchst du von mir?
Warum das Gewaltprävention ist
Der Bogen zurück zu White Ribbons Kernthema schlägt sich in einem Satz. Wenn Burschen die eigene Gewaltbetroffenheit nicht ernst nehmen, dann nehmen sie auch die Gewalt, die sie selbst ausüben, nicht ernst. Genau das ist der Sozialisationsprozess.
Scambor differenziert: Geschlechterbezogene Gewalt im sozialen Nahraum betrifft hauptsächlich Frauen und geht von Männern aus. Geschlechterbezogene Gewalt im öffentlichen und halböffentlichen Raum – Schulen eingeschlossen – geht ebenfalls von Männern und Jungs aus, betrifft aber Jungs. Es ist dieselbe Struktur, nur ein anderer Raum.
Gewaltpräventive Burschenarbeit setzt entsprechend beim Gefühl an: den Gewaltimpuls erkennen, erkennen, welches Gefühl dahintersteht, und Zugang zu diesem Gefühl bekommen – oft zum ersten Mal überhaupt. Von dort aus lassen sich die Themen erschließen, die es wirklich braucht: Was heißt Beziehung auf Augenhöhe? Was bedeutet Sexualität, der beide zustimmen? Je besser Burschen über Grenzen und Konsens Bescheid wissen, desto besser können sie sowohl die Gewalt benennen, die sie erleben, als auch die, die sie ausüben.
Fazit: Fürsorgliche Männlichkeit hilft
Als Scambor 2001 in diesem Feld zu arbeiten begann und erzählte, sie mache Männlichkeitsforschung, hielten die Leute das für einen Scherz. Was solle man denn an Männern erforschen – und dann auch noch als Frau? 25 Jahre später ist fürsorgliche Männlichkeit ein Thema, über das man in der Kleinen Zeitung, im Standard und in der Presse lesen kann.
Was sich außerdem geändert hat: Es gibt inzwischen numerische Evidenz. In der Studie „Gender Equality and Quality of Life“ zeigt sich, dass dort, wo Männer fürsorgliche Praxen leben – sich um Kinder kümmern, um den Haushalt, um Angehörige, und sich das mit ihren Partnerinnen gut aufteilen – Gewalt deutlich weniger Thema ist.
Die Väterkarenzraten sind nach wie vor gering. Aber die Richtung ist für Scambor eindeutig: Es gibt keine Umwege mehr. Fürsorgliche Männlichkeit hilft.
White Ribbon ist die weltgrößte Bewegung von Männern und Burschen gegen Gewalt an Frauen. In Österreich setzt White Ribbon auf Prävention durch Workshops, Kampagnen und Bildungsarbeit in Schulen, Unternehmen und Sportverbänden. Mehr Infos unter www.whiteribbon.at 👉 Abonniere hier unseren Kanal, um keine weitere Folge zu verpassen.
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