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Keine mehr!

 

 

In einer beeidruckenden und ergreifenden Aktion wurde der 23 ermordeten Frauen gedacht.

23 weiße Laken mit der Zahl und dem Bundesland bildeten den Trauerraum, aber auch den Platz für die Wut, den Aufschrei gegen diese zerstörerische strukturell nach wie vor wirksame patriarchale Gewalt.

Femizide sind Morde an Frauen, weil sie Frauen sind, weil sie ihr Recht auf Selbstbestimmung eingefordert haben. Es gibt Männer, deren patriarchal dominante und Frauen abwertende Einstellung in Frauenhass umschlägt, wenn Frauen sich nicht so verhalten, wie diese Männer es wollen. Der ulitmative Platzverweis ist der Femizid.

Menschen zeigen Zivilcourage, denn das Thema ist politisch und braucht Öffentlichkeit.

Die White Ribbon Kampagne wurde ins Leben gerufen, weil Männer nicht mehr zu Femiziden schweigen wollten, weil  sie ein Zeichen setzen wollten gegen die sozialisatorischen Zurichtungen, Männlichkeitsanforderungen, die Buben über sich ergehen lassen müssen, um „richtige“ Männer zu werden. Anlass war ein Massenmord: Ein Mann in Montreal, Kanada, hatte 1989 14 Frauen erschossen. Er hasste Frauen, weil sie Konkurrentinnen am Arbeitsmarkt wären, ihm den Arbeitsplatz wegnehmen würden, wo er doch ein Anrecht vor jeder Frau auf diesen Arbeitsplatz hätte.

In Bregenz haben sich auch Männer positioniert und klar ihre Haltung kommuniziert.

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