Gewalt zu beobachten kann ein einschneidendes Erlebnis sein. Zeuge von Gewalt zu werden kann Unbehagen, Schuldgefühle und auch Angst auslösen. Gleichzeitig gibt es viel, was in der Situation selbst und auch danach von Zeug*innen getan werden kann, um mit dem Problem umzugehen.
Gewalt zu beobachten oder mitzubekommen kann auch bei Zeug*innen viel auslösen. Wenn dich das Erlebnis negativ beeinflusst, zögere nicht, dir Hilfe zu holen. Sprich mit einer Vertrauensperson, Vertrauenlehrer*innen, Verantwortungsträger*innen in der Arbeit oder hole dir psychosoziale Unterstützung.
Gewalt ist nie okay! Egal wie die Handlung erklärt oder gerechtfertigt wird: Gewalt ist niemals akzeptabel oder angebracht, um Konflikte oder Probleme zu lösen.
Zivilcourage hat viele Gesichter. Es gibt viele Wege, wie du signalisieren kannst, dass du mit der Gewalt nicht einverstanden bist. Wichtig ist, dass du dich dabei auf deine eigene Sicherheit achtest und dir andere zur Unterstützung holst.
Achte auf die Bedürfnisse der Betroffenen. Oft ist es leichter, sich darauf konzentriert, den*die Täter*in zu bestrafen. Dann handelt man vielleicht so, dass sich die Situation für die Betroffenen nicht bessert oder sogar verschlimmert. Eine empathische Haltung und Kommunikation mit der betroffenen Person allein macht schon einen großen Unterschied!
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Sollte dieses Thema im Arbeitskontext oder in der Schule bei einem selbst, Kolleg*innen oder Schüler*innen aufkommen, kommen wir gerne im Rahmen eines Workshops vorbei und erarbeiten das Thema gemeinsam.
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